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Einsatzgeschichte

Die ersten Einsätze
In der ersten Januarwoche des Jahres 1961 trafen die Prototypen E 11 001 und 002 im Raw Dessau ein. Für die anschließende umfangreiche Erprobung durch die Versuchs- und Entwicklungsstelle der Maschinenwirtschaft (VES-M) kamen beide Maschinen zum Bw Halle P. Die Abnahmefahrten fanden mit der E 11 001 am 3. Februar und mit der E 11 002 am 13. April 1961 statt. Anerkennung von dem Lokpersonal fand die gegenüber den Vorkriegsbaureihen geräumige und komfortable Führerstandsgestaltung und die Bedienung der Lokomotive sowie deren Laufgüte. Die Versuchsfahrten ergaben, dass die Lokomotiven das geforderte Betriebsprogramm erfüllten. Auch 2000-t-Güterzüge wurden dabei befördert.


Einsätze bis 1980
Die E11 wurde hauptsächlich im höherwertigen Reisezugdienst eingesetzt. Mit der Einführung der S-Bahnen 1969 fand sie auch hier ein Betätigungsfeld. Erst mit der 1977 anlaufenden Lieferung der neuen Baureihe 250 verloren die E11 ,1970 in 211 umgenummert, Leistungen.


Einsätze von 1980-1990
Durch die Auslieferung der neuen Baureihe 243er verloren die 211er nach und nach ihre Angestammten Leistungen. Durch den Mangel an Güterzuglokomotiven baute man 1985 im Raw Dessau einige Maschinen in Lokomotiven der Baureihe 242.3 um.



Einsätze seit 1990
Im Jahre 1992 sank der Stern der 211, nun zur 109 umgezeichnet, rapide. 21 Loks stellte die Deutsche Reichsbahn durch den dramatisch gesunkenen Verkehr 1992 ab. Bis 1994 stellte die Deutsche Reichsbahn, nun DBAG, alle 109er ab. Doch durch Lokmangel wurden die vier zuletzt Hauptuntersuchten Loks, 109 043, 109 048, 109 070 und 109 089 wieder in Betrieb genommen. Ihr Einsatzgebiet war fortan der Berufsverkehr im Raum Halle/S. - Großkorbetha. Am 31.5.98 war aber nun endgültig Schluss, und das Kapitel E11 bei der DBAG beendet.
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