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Entwicklung

Für die geplante aber nie in die Realität umgesetzte Umstellung des Elektrischen Zugbetrieb auf 50 Hz Betrieb bekam die LEW von der Staatlichen Plankommission der DDR 1956 den Auftrag für die Entwicklung und Bau von zwei Versuchslokomotiven für das 25 kV/50Hz Stomsystem. Die Entwicklung dieser Versuchslokomotiven ging parallel mit der Entwicklung der E11/E42. Doch galt es auch hier die Probleme mit der Beschaffung der Hauptkomponenten wie dem Hauptransformator und zu Meistern da das Transformatorenwerk Oberschönweide in Berlin durch den Staatsplan voll ausgelastet war.

Fündig wurde man bei der Belgischen Firma ACEC in Charleroi die Lieferant für elektrischen Ausrüstungen für Gleichstrom Fahrzeuge war. So konnten kostengünstig zwei Transformatoren beschafft werden. Probleme gab es aber auch mir der Beschaffung der Silizium-Dioden für die Fahrstromgleichrichtung da das Halbleiterwerk in Frankfurt/Oder nicht Liefern konnte. So wurden diese Dioden aus Großbritannien beschafft.

Für den Mechanischen Teil konnte auf die Konstruktion der sechsachsichen 3 kV Lokomotive EU 20 der PKP zurückgegriffen werden, die ebenfalls bei der LEW Konstruiert und 1955 ausgeliefert wurde.
Nach Fertigstellung der zwei Versuchslokomotiven wurden sie Ausgiebig auf der 25kv/50 Hz Teststrecke Hennigsdorf-Wustermark getestet.

Die E 251 entstand prinzipiell aus den 50 Hz Versuchslokomotiven wurde aber durch wesentliche Verbesserungen im Mechanischen und elektrischen Teil neu Konstruiert. Auch konnte jetzt auf Eigententwicklungen der DDR Industrie zurückgegriffen werden so das keine elektrischen Komponenten mehr Importiert werden mußten.
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